Fragen und Antworten


1. Dürfen oder sollen an den Reisen von JEWISH CULTURE TOURS nur Juden teilnehmen?


2. Werden wir uns auf diesen Reisen ausschliesslich mit jüdischer Kultur auseinandersetzen oder auch noch etwas vom nicht-jüdischen Kulturbereich des betreffenden Landes mitbekommen?


3. Ich habe noch nie an einer Gruppenreise teilgenommen! Ist man als Teilnehmer an einer Gruppenreise in seiner persönlichen Freiheit und Aktivität nicht eingeschränkt? Ist es möglich eigene Interessen einzubringen, persönliche Besuche zu arrangieren oder etwas Eigenes während der Reise beizutragen?


4. Muss ich die Reise ab Zürich beginnen oder kann ich auch direkt in Deutschland (z.B. in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Köln, Frankfurt oder München) oder auch in Wien zusteigen?


5. Bin ich nicht zu alt für die Teilnahme an diesen Reisen? Sind diese Reisen für mich nicht zu anstrengend?


6. Brauche ich für die Karpatenreise ein spezielles Vortraining und/oder eine zusätzliche Ausrüstung?


7. Braucht es für die Reisen nach Osteuropa spezielle medizinische Vorkehrungen und/oder Impfungen?


8. Wie viel Geld brauche ich zusätzlich auf den Reisen. Wie und in welcher Währung soll ich das Geld mitnehmen?


9. Wie steht es mit den sanitärischen/hygienischen Einrichtungen in der Ukraine sowie dem Komfort in den Hotels?


10. Ist es nicht unglaublich mühsam ein Visum für Osteuropa zu bekommen?


11. Warum sind die Reisen von JCT immer streng vegetarisch?


12. Kann mir JCT behilflich sein, Spuren meiner Familie in Osteuropa (in Archiven, Registern, Ämtern, Friedhöfen, oder auch Adressen, Häuser, Schulen, etc.) ausfindig zu machen?


1) Dürfen oder sollen an den Reisen von JEWISH CULTURE TOURS nur Juden teilnehmen?


Sehr oft wird mir diese Frage am Ende eines Gespräches mit etwas Zurückhaltung gestellt! Meine Kulturreisen sind für sämtliche an jüdischer Kultur engagierten Menschen selbstverständlich offen. Mein Ziel ist es, interessierten Kreisen die Möglichkeit zu bieten, weitgehend unbekannte jüdische Geschichte und Kultur in Ländern und an Orten, welche vom Tourismus noch nicht völlig überrollt sind, näher zu bringen. Immer öfters freue ich mich über die aktive Teilnahme eines nicht-jüdischen Publikums und erlebe dabei grosses Interesse. Ich bin der Meinung, dass der jüdisch-christliche Dialog auf diesen Reisen ein wichtiges Element ist und zu beidseitigem besseren Verständnis und Vertrauen beiträgt. Sehr oft entstehen bei diesen Begegnungen neue Freundschaften und menschliche Beziehungen, welche den tiefen Gedanken, den diese Reisen mitbegleitet, demonstrieren.

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2) Werden wir uns auf diesen Reisen ausschliesslich mit jüdischer Kultur auseinandersetzen oder auch noch etwas vom nicht-jüdischen Kulturbereich des betreffenden Landes mitbekommen?


Natürlich werden wir uns auf diesen Reisen in erster Linie mit jüdischer Kultur beschäftigen, jüdische Stätte, Orte und Menschen besuchen. In Zusammenarbeit mit ausgewählten Reiseführern und Fachleuten versuchen wir mit unseren Reiseteilnehmern an Ort und Stelle ein Kapitel jüdischer Geschichte und Überlieferung aufzuschlagen, das in keinem Buch nachzulesen ist. Daneben soll aber natürlich die Geschichte, die Kultur, Religion, Menschen und Natur des besuchten Landes nicht zu kurz kommen und dazu beitragen, dass wir auf unserer Reise ein möglichst vollständiges Bild und Eindruck über die kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten erhalten.

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3) Ich habe noch nie an einer Gruppenreise teilgenommen! Ist man als Teilnehmer an einer Gruppenreise in seiner persönlichen Freiheit und Aktivität nicht eingeschränkt? Ist es möglich eigene Interessen einzubringen, persönliche Besuche zu arrangieren oder etwas Eigenes während der Reise beizutragen?


Natürlich ist eine Gruppenreise keine Individualreise und es braucht ein minimales Mass an Anpassungsvermögen, Toleranz und Verständnis der einzelnen Reiseteilnehmer. Administrativ und organisatorisch kann einem eine Gruppenreise viel abnehmen und gerade bei Reisen nach Osteuropa vieles erleichtern oder zugänglich machen, was einem Einzelreisenden nicht möglich gewesen wäre. Da bei den Teilnehmern an Reisen von JCT ein gewisses gemeinsames Interesse vorausgesetzt werden kann, ist unter den Teilnehmern immer wieder eine verbindende Homogenität zu spüren, welche zu einem divnenden, interessanten und angenehmen Klima beiträgt.
Immer ist auf diesen Reisen aber auch genügend Platz für spezielle Fragen und/oder Interessen, welche nach Möglichkeit befriedigt werden. Auch spezielle Besuche von Orten, Museen oder eine individuelle Auszeit für eigene Aktivitäten versuchen wir nach Wunsch immer zu gewähren. Sehr schön und angenehm sind persönliche Beiträge von Reiseteilnehmern in Form von Vorträgen, Fotos, Lesungen, etc., welche als Bereicherung der Reise immer willkommen sind.

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4) Muss ich die Reise ab Zürich beginnen oder kann ich auch direkt in Deutschland (z.B. in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Köln, Frankfurt oder München) oder auch in Wien zusteigen?


Der organisatorischen Einfachheit halber, biete ich meine Kulturreisen ab/nach Zürich an. Natürlich bin ich mir bewusst, dass immer öfters auch Interessenten aus ganz Europa (vorwiegend Deutschland und Österreich), aber auch aus Israel und den USA an diesen Reisen teilnehmen werden. Teilnehmer aus Europa können wenn möglich aus ihrem nächstliegenden Flughafen die Reise beginnen (und beenden), und dies meist ohne (oder evtl. gegen geringe) zusätzliche Kosten. Beginnt die Reise in Israel oder den USA, so empfehle ich die Flugreise an den Startpunkt unserer Reise selbst zu buchen. In diesem Fall ergibt sich selbstverständlich eine entsprechende Reduktion des Arrangementpreises.

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5) Bin ich nicht zu alt für die Teilnahme an diesen Reisen? Sind diese Reisen für mich nicht zu anstrengend?


Reisen mit JCT sind keine Ferienreisen, sondern ich erwarte nebst einer gründlichen Vorbereitung vor der Reise auch eine gewisse Bereitschaft dem "vollen" Programm positiv gegenüberzustehen, um möglichst viel Nutzen und Eindrücke daraus mit nach Hause zu nehmen. Darüber sollten wir uns von Vornherein im klaren sein. Dennoch sind meine Reisen - mit Ausnahme der eigentlichen Wanderreisen (Karpaten) - körperlich nicht anspruchsvoll und bieten immer auch die Gelegenheit, sich einmal für ein paar Stunden von der Gruppe abzusetzen oder sich im Hotel auszuruhen.

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6) Brauche ich für die Karpatenreise ein spezielles Vortraining und/oder eine zusätzliche Ausrüstung?


Ja und Nein! Natürlich ist es immer von Vorteil, wenn man sich nicht völlig untrainiert auf Wanderfahrten begibt. Als körperliche Voraussetzung für die Karpatenreise betrachte ich eine normal-gute Gesundheit und die Fähigkeit 4-6 Stunden auf recht guten Wegen in einer voralpenähnlichen Gegend wandern zu können. Unsere Wanderungen haben keinen alpinen Charakter, wir haben immer genügend Zeit, machen viele Pausen, können uns stets auf den/die Schwächsten in der Gruppe anpassen und geniessen die Natur mit der uns in Hülle und Fülle angebotenen Früchten (Pilze, Beeren, Früchte, etc.).
Als Ausrüstung setzte ich eine gute Wanderausrüstung (gute Schuhe, Kleidung, Tagesrucksack, Regenschutz, Taschenlampe, etc.) voraus. Ein eigener Schlafsack ist immer von Vorteil, doch nicht unbedingt Bedingung.

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7) Braucht es für die Reisen nach Osteuropa spezielle medizinische Vorkehrungen und/oder Impfungen?


Bei Reisen nach Osteuropa (Rumänien und Ukraine) sind bei der Einreise keine Impfungen obligatorisch. Ich empfehle jedoch bei sämtlichen Reisen ausserhalb Zentraleuropas die gebräuchlichsten Schutzimpfungen vorzunehmen. Am häufigsten klagen Touristen in diesen Ländern über Durchfallerkrankungen. Auftretende Magen- oder Darmbeschwerden sind jedoch in den seltensten Fällen auf mangelnde Hygiene zurückzuführen, sondern sind meist normale Umstellungsbeschwerden, die jeden Touristen in einem fremden Land treffen können. Obwohl ich auf meinen Reisen immer über eine gut ausgerüstete Notfallapotheke verfüge, sollte man sich individuell vom Arzt oder Apotheker mit entsprechenden Medikamenten ausstatten lassen.

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8) Wie viel Geld brauche ich zusätzlich auf den Reisen. Wie und in welcher Währung soll ich das Geld mitnehmen?


Die Reisen von JCT sind meistens auf der Basis von Halbpension (ausser wo im Programm speziell vermerkt, d.h. Frühstück und eine Hauptmahlzeit (meistens Mittagessen). Da es immer die Möglichkeit gibt, sich günstig zu verpflegen, braucht man für das Essen nur sehr wenig Geld und da ausserdem die meisten Leistungen im Arrangementpreis miteingeschlossen sind, brauchen Sie - ausser für persönliche Anliegen/Bedürfnisse - bei meinen Reisen nicht sehr viel "Extrageld".
Allerdings sind Trinkgelder im Arrangement nicht inbegriffen. Bei Konsumationen in Hotels, Restaurants und Bars sind Trinkgelder in der Regel im Preis eingeschlossen. Bei guter und zuvorkommender Bedienung ist es jedoch üblich, zusätzlich etwa 5-10% als Trinkgeld zurückzulassen. Chauffeure in Touristenbussen, Fremdenführer, Gepäckträger in Hotels freuen sich ebenfalls immer über eine Anerkennung!
In armen Ländern wie in der Ukraine, Moldavien und Rumänien wird Zeddakah (Wohltätigkeit oder eigentlich "Ausgleich") gross geschrieben und man sollte keine jüdische wie auch nicht-jüdische Institution ohne eine kleine Spende verlassen.
Als Zahlungsmittel empfehle ich in erster Linie das Mitführen von Kreditkarten (am besten Eurocard/Mastercard). Kreditkarten werden heute in grösseren Hotels, Geschäften oder auch Restaurants immer mehr akzeptiert. Auch rate ich vom Tragen von grösseren Geldbeträgen immer ab, da heute praktisch in ganz Europa Barmittel (in Landeswährung) an Geldautomaten mit "EC-Direct" bezogen werden können. Natürlich kann man auch Traveller-Checks mitnehmen, wenn man sich jeweils mit dem administrativen Prozedere beim Einlösen der Checks anfreunden kann.
Als Zahlungsmittel in der entsprechender Landeswährung ist es immer von Vorteil Euros oder US-Dollars in kleinen Beträgen mitzuführen.

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9) Wie steht es mit den sanitärischen/hygienischen Einrichtungen in der Ukraine sowie dem Komfort in den Hotels?


Öffentliche Toiletten sind überall (auch in den Städten) nur sehr selten zu finden (ausser an Flughäfen und an Bahnhöfen). Man sollte sich dies immer im Hinterkopf behalten, wenn man auf eine längere Reise oder einen Bummel in der Stadt geht. Toiletten entsprechen in der Regel nicht einem westeuropäischen Standard und verfügen eigentlich nie über WC-Papier. Dies gilt übrigens auch in den Hotels. WC-Papier ist eine absolute Mangelware in der Ukraine und ich nehme immer ein Paar Rollen WC-Papier (sowie Toilettensitze) mit ins Reisegepäck. Das gleiche gilt für Seife. Man sollte immer etwas Seife bei sich haben, da es ausser in den Hotels kaum Seife gibt (und auch kein warmes Wasser).
A propos Heisswasser: Heisses Wasser (das es nur in den Hotels gibt) ist ebenso Mangelware, wie eben alles in der Ukraine. Normalerweise gibt es in den Hotels nur am Morgen heisses Wasser, und auch dann oft nur nach längerer Geduldprobe. Allerdings muss man generell sagen, dass sich die sanitären/hygienischen Bedingungen in der Ukraine langsam verbessern und man erlebt diesbezüglich immer öfters positive Überraschungen!

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10) Ist es nicht unglaublich mühsam ein Visum für Osteuropa zu bekommen?


Nein, überhaupt nicht, man muss nur die entsprechenden Formalitäten genau erfüllen, genügend Zeit dafür einrechnen und Geduld haben!

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11) Warum sind die Reisen von JCT immer streng vegetarisch?


Prinzipiell sind sämtliche Mahlzeiten, die im Programm enthalten sind streng vegetarisch (mit Fisch) oder dann mit einem Fleischgericht, wo eine koschere Verpflegungsmöglichkeit vorhanden ist. Damit möglichst vielen Menschen verschiedenster Ernährungsphilosophie Rechnung getragen werden kann, habe ich mich entschlossen, die Reisen von JCT vegetarisch zu gestalten. Aber selbstverständlich ist jede Reiseteilnehmerin/Reiseteilnehmer absolut frei, seinen eigenen Speisegesetzen nachzuleben und (auf privater Basis) das auf der Menukarte zu bestellen, was seinem Gaumen und seinem Gusto entspricht.

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12) Kann mir JCT behilflich sein, Spuren meiner Familie in Osteuropa (in Archiven, Registern, Ämtern, Friedhöfen, oder auch Adressen, Häuser, Schulen, etc.) ausfindig zu machen?


Immer mehr verspüren Menschen, die ihre familiären Wurzeln in Osteuropa haben (v.a. in Rumänien und in der Ukraine), den Wunsch, an den oder die Orte Ihrer Kindheit oder Ihrer Eltern oder Grosseltern zurückzukehren. Dabei ist es oft erstaunlich, dass Häuser, Schulen, Geschäfte, Strassenzüge und natürlich in vielen Fällen auch Grabstätte noch zu finden sind, die sich mit Informationen, Fotos, Aufzeichnungen, Registerauszügen oder Erzählungen unserer Reiseteilnehmer decken.
Da wir durch unsere langjährigen persönlichen Beziehungen gute Kontakte in vielen Ämtern und Verwaltungsstellen und dadurch Zugriff zu Daten haben, die normalerweise privat nur sehr schwer zugänglich sind, ist es immer wieder möglich solchen Wünschen und Interessen zu entsprechen und dabei mitzuhelfen, biographische Lücken zu füllen.

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